i Parieti, Apulien - Tales of Terroir - Artisan Wines

i Parieti, Apulien

Das Murge Plateau ist eine Karstlandschaft in Apulien, die sich vom Ofanto Fluss im Norden der Region bis nach Brindisi erstreckt und Höhen von bis zu 680 m erreicht. In der Mitte des Plateaus liegt die schöne Stadt Gioia delle Colle auf ca. 360 m N.N.

Die umliegenden Weinberge stellen das Herzstück der hochwertigen Primitivo-Produktion in Apulien dar. Die Landschaft ist hügelig mit Kalkstein- und zwischendurch seltenen „Terra Rossa“ -Böden. Die rote Farbe dieser Kalkböden kommt durch den hohen Eisengehalt, der wiederum für besonders mineralische Noten in den Weinen sorgt.

Hier hat Matteo Santoiemma sein junges Weingut i Parieti gegründet, von dem er 2019 den ersten Jahrgang veröffentlichte. Bis vor kurzem hat Matteo seine gesamte Produktion von ca. 8.500 Flaschen ausschließlich an die gehobene Gastronomie in Apulien verkauft.

Matteo Santoiemma, i Parieti, Apulien

Jetzt aber sind Tales of Terroir, gemeinsam mit dem renommierten Naturweinhändler Les Caves de Pyrene aus London, die ersten Kunden außerhalb Italiens.

Die Verbindung zu Matteo kam übrigens über Bruno und Jack von Vigneti Tardis, die Matteo in Fragen der biodynamischen Bewirtschaftung beraten.

Das Naturweingut i Parieti ist die ideale apulische Ergänzung bei Tales of Terroir, da Matteo neben der berühmten Primitivo-Traube auch mit den autochthonen weißen Rebsorten Verdeca und Minutolo arbeitet und mit dem Scazzarìde einen raren floral-würzigen süditalienischen Weißwein vinifiziert.

Tatarànne ist eine Hommage an Matteos Onkel, von dem er den Weinberg übernommen hat, und ein frischer Primitivo, in dem die typischen aromatischen und dunkelfruchtigen Aromen besonders gut zur Geltung kommen.

Ceppi Sparsi ist ein extrem limitierter Rotwein aus einer Cru-Lage, der zeigt, wie elegant Primitivo sein kann.

Die alkoholische Gärung erfolgt durch Naturhefen und der Ausbau findet ausschließlich im Stahltank oder Zementfass statt.

Auf den sonst üblichen Ausbau in Holzfässern verzichtet Matteo gänzlich, da der oft übertriebene Einsatz von Holz bei überreifen Trauben für diese sehr schweren, dichten, aber auch süßlichen Weine sorgt.

Dieser Stil hat Primitivo zwar berühmt gemacht, aber Matteo sagt, dass er Zucker morgens in seinem Kaffee hat, er möchte ihn nicht in seinen Weinen.

Matteo will die pure Primitivo-Frucht strahlen lassen. Zudem kann er so die Eigenschaften der Rebsorten und des Terroirs bestmöglich herausarbeiten.

i Parieti Tattàrane Primitivo
Zurück zum Blog