Rotwein - Frankreich


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Französischer Rotwein bei Tales of Terroir: Tradition neu gedacht

Für viele Menschen ist Rotwein aus Frankreich der Inbegriff von gutem Wein. Eine lange Anbautradition, hohe Qualitätsansprüche und exakte Produktionsregeln für die Herkunftsregionen haben dazu sicher beigetragen. Sogar Menschen, die wenig Kenntnisse von Wein haben, können bei Rotweinen aus Frankreich ein paar Sorten aufzählen und freuen sich, wenn sie ein Glas mit dem dunklen Rebensaft angeboten bekommen. Diese weltweite Anerkennung der Weinerzeugnisse der Grande Nation hat nur einen kleinen Nachteil: Es kann schnell der Eindruck entstehen, der französische Rotwein wäre in Tradition und Regeln gefangen und Neues nur in anderen Anbauländern zu finden. Das ist aber keinesfalls so!

Es gibt zu viele Anbaugebiete für Rotwein in Frankreich, als dass es möglich wäre, alle ihre Erzeugnisse zu kennen. Außerdem beweisen die französischen Rotweine bei Tales of Terroir, dass Tradition vor allem das Bewahren von Handwerksfähigkeiten bedeutet und dass es trotz genauer Vorgaben viel Spielraum für interessante Neuerungen gibt. So gibt es Weingüter, die sich für die Herstellung von biodynamischen Naturweinen entschieden haben und dabei zeigen, wie die Zukunft des französischen Rotweins aussehen kann.

Das Besondere an französischem Rotwein

Viele der französischen Anbaugebiete gehen auf die alten Römer zurück. Sie waren allerdings nicht die ersten, die Weinstöcke in dem Land, das wir heute als Frankreich kennen, angebaut haben. Die ersten Reben brachten die Griechen des Altertums ins Land und legten damit den Grundstein für den französischen Weinanbau. Wie kaum ein anderes Land konnte Frankreich auf dieser Tradition aufbauen und legte früh Richtlinien für seine Weine fest, die bis heute von vielen anderen Weinanbauländern adaptiert wurden.

Ein gutes Beispiel dafür ist die Appellation d’Origine Contrôlée (A.O.C.), die kontrollierte Herkunftsbezeichnung. Ein französischer Wein darf sie nur tragen, wenn bestimmte Kriterien erfüllt werden. So muss unter anderem das Anbaugebiet genau bezeichnet sein und es dürfen nur bestimmte Rebsorten zum Einsatz kommen Außerdem gibt es Vorgaben für den Most, die Weinbereitung als Ganzes und noch einiges mehr. Dies garantiert, dass man ein klar umrissenes, hochwertiges Produkt bekommt; es heißt aber nicht, dass Weine, die diese Bezeichnung nicht tragen, sondern vielleicht das allgemeine Vin de France, minderwertig wären. Dass diese Weine ebenso empfehlenswert sind, beweist beispielsweise der Lopin des Weinguts Le Quai à Raisins – ein Vin de France, der das ganze Jahr und im Sommer sogar leicht gekühlt getrunken werden kann.

Bei der Appellation geht es also eigentlich nur darum, den Wein zu definieren – etwas, in dem die Franzosen sehr gut sind. Auch ist AOC ein schönes Beispiel dafür, wie andere Weinländer sich etwas von der französischen Tradition abgeschaut haben: Spanische Weine können das spanische Äquivalent namens Denominación de Origen Protegida tragen und italienische Weine das italienische Pendant namens Denominazione di Origine Protetta.

Französische Weinanbaugebiete

Frankreich bietet mit mehr als 400 geschützten Anbaugebieten in 14 Anbauregionen eine große Vielzahl an unterschiedlichen Böden und klimatischen Bedingungen. Atlantikluft, mildes Mittelmeerklima, mineralreiche oder von Ton geprägte Böden, sanfte Hügel und steile Hänge – Frankreichs Weine können von vielem beeinflusst sein, und oft sind bereits die Anbaugebiete in den Region so verschieden, dass sie auch ganz unterschiedliche Weine hervorbringen.

Spricht man von Rotweinsorten und Frankreich, werden trotzdem – wenn man nicht gerade die Winzerei als Beruf hat – vor allem die Regionen genannt. Das ist auch nicht schlimm, denn jede Region hat ihre Traditionen und Regeln, die Weine aus ihr prägen. Besonders bekannt und sind beispielswiese Weine aus dem Bordeaux, bei denen es sich meist um Cuvées handelt, also einen kunstvollen Verschnitt aus verschiedenen Trauben. Vornehmlich sind das die roten Rebsorten Merlot, Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon, die im Bordeaux hauptsächlich angebaut werden. Ein gutes Beispiel dafür ist der Les Hauts de Croix de Labrie, ein edler Rotwein aus Frankreichs Südwesten, der ungemein vielschichtig im Geschmack ist und zu Braten, Steak und Käse gleichermaßen passt.

Eine andere sehr beliebte Region ist das Burgund, das sich durch sehr unterschiedliche Böden auszeichnet und in dem meist Weine aus einer Traube produziert werden. Ein ganz hervorragender, klassischer Pinot Noir aus dem Burgund ist der Bourgogne Rouge La Tête dans les Nuages.

Bei aller Vielfältigkeit und Qualität der Weine aus Bordeaux und Burgund sollte man aber nicht verpassen, auch Rotwein aus anderen Anbauregionen Frankreichs zu probieren. Beispielsweise aus dem Languedoc, wo auf dem Weingut Le Quai à Raisins neben Weißweinen auch die hervorragenden Rotweine Lopin und Garmatcha entstehen. Ob Weine aus der Champagne, die bei vielen sonst vor allem für ihre Schaumweine bekannt ist, oder aus der Region der südlichen Rhône, in der das Anbaugebiet liegt, das als erstes einen AOC-Status verliehen bekommen hat: Zwischen Elsass und dem Sud Ouest, dem Val de Loire und Korsika im Mittelmeer gibt es so viele verschiedene Rotweine zu entdecken, dass es für ein ganzes Weinkennerleben reicht.

Französischer Rotwein: Bequem bei Tales of Terroir online kaufen

Es gibt frisch-fruchtigen und leichten Rotwein aus Frankreich, er kann trocken sein, florale Noten, Aromen von roten Beeren mitbringen und noch vieles mehr. Das Einzige, worauf ihr bei der Auswahl immer achten solltet, ist, dass der Wein von hoher Qualität ist. So wie die biodynamischen Naturweine im Onlineshop von Tales of Terroir. Alle angebotenen Weine sind handverlesen und kommen von enthusiastisch geführten Weingütern, die Tradition mit neuen Ideen verbinden. Lasst euch überraschen, wie vielseitig französischer Rotwein ist!