Château Croix de Labrie 2017

Château Croix de Labrie

Château Croix de Labrie 2017

Normaler Preis €95,00
Stückpreis €126,67 pro l
inkl. MwSt., Lieferzeit 2-4 Werktage, zzgl. Versandkosten

Bezeichnung Detail
Anbau Biodynamische (in Konversion)
Ausbau Barrique
Farbe Rot
Rebsorten 96% Merlot, 4% Cabernet Franc
Alkohol 14%
Menge 750ml
Land  Frankreich
Region Bordeaux 
Appellation Saint-Émilion Grand Cru
Kennzeichnung enthält Sulfite
Abfüller Château Croix de Labrie,                              Saint Christophe de Bardes,                  Frankreich 

 

Der Wein

Die Cuvée des Château Croix de Labrie 2017 besteht aus 96% Merlot und 4% Cabernet Franc und könnte als Musterbeispiel für einen hedonistischen Wein dienen: tiefes Rot mit schwarzen Reflexen, groß, üppig mit schwere dunkler Frucht, Würze und Süße im Wechselspiel, dazu seidige Tannine und ein großartiger, ewig langer, frischer Abgang.

Das Aromenspektrum reicht von reifen schwarzen Kirschen, Pflaumen, Cassis zu Lakritze, dunkler Schokolade und gerösteten Kaffeenoten. Die wunderbar hohe Säure gibt dem Wein ihre Leichtigkeit zurück und im Abgang schleicht sich etwas Minze ein, was dem sehr langen Finish einen tollen Lift gibt und der Wein so auch im Abgang noch frisch und lebendig bleibt.

Dieser Saint-Émilion Grand Cru hat verdammt viel Energie, aber Winzerin Axelle stellt sicher, dass ihr eigener Stil von Finesse und Eleganz deutlich erkennbar bleibt.

Serviert diesen feinen Wein zum feinsten Cut vom Rind, denn er verdient das beste Essen.

Ihr könnt aber auch die Lichter im Wohnzimmer dimmen, Lianne le Havas aus den Lautsprechern erklingen lassen und mit Croix de Labrie 2017 einen entspannten Abend auf dem Sofa verbringen.

Wenn ihr ein Dinner plant und den Grand Vin zum Hauptgang servieren möchtet aber noch auf der Suche nach einem passenden Weißwein zum ersten Gang sucht, kann ich euch den umwerfenden Bordeaux Blanc Stella Solare 2017 von Croix de Labrie empfehlen. Dieser lässt sich gut zur Seafood-Platter und anderen feinen Fischgerichten servieren.

Bombastischer Grand Cru, der mittlerweile zu den besten 20 Weinen des Bordeaux gezählt wird. 

97/100 James Suckling

17/20 Jancis Robinson

95/100 Vert de Vin

Das Weingut

Mit Axelle und Pierre Coudurié vom Château Croix de Labrie habe ich bereits erfolgreich in Kambodscha gearbeitet und wir hatten dort im Juni 2019 ein unvergessliches Wine & Dine im Rosewood Hotel Phnom Penh, für das der Chefkoch Gerichte der Royal Khmer Cuisine gekocht hat. Was auf den ersten Blick ungewöhnliche Kombinationen waren und mit großer Skepsis der Khmer Gäste begegnet wurde, hat sich als großer gastronomischer Erfolg herausgestellt.

Château Croix de Labrie Wine Dinner

Axelle ist die Chefin im Weinkeller. Sie hatte sich ihre Winzerinnen-Sporen in den USA verdient und wollte nach ihrer Rückkehr nach Bordeaux das Feld von hinten aufräumen. Damit musste sie aber noch ein wenig warten, denn im Bordeaux der 90er Jahre war kein Platz für Frauen, weder als Winzerin noch im Handel. Sie musste daher einen kleinen Abstecher in den Beton-Handel machen, ohne ihre feste Absicht, eines Tages wieder im Weinberg zu stehen, aus den Augen zu verlieren. Welch‘ Glück für uns Wein-Liebhaber!

2012 ergab sich dann die Möglichkeit, gemeinsam mit ihrem Ehemann Pierre ein kleines, renommiertes Weingut in Saint-Émilion zu übernehmen und die Weinwelt mit ihren Weinen zu beglücken. Pierre war seit Beginn seiner beruflichen Laufbahn im internationalen Weinvertrieb tätig und ist ein echter Globetrotter!

Château Croix de Labrie Pierre Coudurié

Mit nur 5,8 Hektar ist Château Croix de Labrie eines der kleinsten Weingüter in Saint-Émilion. Bereits bevor Axelle und Pierre das Weingut übernommen haben, wurde es als eines der s.g. Garagiste-Weingüter bezeichnet, ein Begriff, der beschreibt, dass die Produktion so minimal ist, dass eine Garage ausreicht, um den Wein zu vinifizieren. Das Keltern findet immer noch in einer Garage statt. Diese wurde allerdings ausgebaut und der Weinkeller modernisiert. Es ändert jedoch wenig an der jährlichen Verfügbarkeit der Weine: Vom Grand Vin werden lediglich zwischen 10.000 – 14.000 Flaschen je Jahrgang angeboten. Von den zwei weiteren Rotweinen aus Grand Cru Lagen entsprechend weniger und von dem Weißwein Stella Solare kommen gerade einmal etwa 900 Flaschen auf den Markt.

Die geringe Fläche an Weinbergen bietet den großen Vorteil, dass sich Axelle fast allein und sehr akribisch um alle Reben einzeln kümmern kann. Lediglich Pferde helfen bei dem regelmäßigen Umpflügen der Böden. Der jährliche Rebenschnitt dauert dadurch zwar gute eineinhalb Monate, allerdings kann sich Axelle dann sicher sein, dass alles zu ihrer Zufriedenheit gemacht wurde.

Croix de Labrie ist seit Jahrgang 2016 Bio-Zertifiziert und ab 2021 Biodynamisch nach Biodyvin Richtlinien. Die Weinberge wurden aber bereits ohne Zertifizierung bzw. vor der Umstellungsphase biologisch bewirtschaftet.

Die geballte zweifache Expertise und unermüdliches Streben nach höchstmöglicher Qualität führen das Weingut zu immer höheren Bewertungen der internationalen Weinkritik und der Grand Vin wird mittlerweile zu den besten 20 Weinen im Bordeaux gezählt. Robert Parker nannte Croix de Labrie einst „the most sexy wine from Bordeaux”, womit er den opulenten, üppigen Stil mit viel Frucht, Wucht und butterweichen Tanninen meint. Ein wahrhaft hedonistischer Wein, der puren Trinkgenuss bietet.

Zu den drei Grand Cru Weinen und dem umwerfenden Weißwein Stella Solare, einer der ganz wenigen Weißweine aus Saint-Émilion und als Bordeaux AOC klassifiziert ist, gesellen sich noch ein Rotwein (ebenfalls als Bordeaux AOC klassifiziert) und ein reinsortiger Chardonnay, die beide unter „Camille de Labrie“ laufen. Camille ist die Tochter von Axelle und Pierre und Namenspatronin dieser Weine, die für den unkomplizierten Spaß im Glas gedacht sind. Diese Weine erfahren aber einen ebenso hohen Anspruch an Qualität und werden in diversen Sterne-Restaurants in Frankreich im Glas ausgeschenkt. Sie sind aber auch perfekte Begleiter zu vielen alltäglichen Gerichten wie Pizza, Pasta, Abendbrot, oder bei Grillabenden.

Camille vinifiziert ihre Weine mittlerweile selbst (unter den strengen Augen der Mutter) und freut sich jedes Mal wahnsinnig, wenn sie hört, wo überall in der Welt ihre Weine ausgeschenkt werden.

Axelle und Camille Coudurié

Aufgrund der minimalen Verfügbarkeit der Grand Cru Weine und des weißen Stella Solare kann es auch hier im Shop zu Engpässen in der Verfügbarkeit kommen. Sollte ein Wein kurzfristig mal nicht lieferbar sein, schreibt uns bitte eine Mail und wir setzen euch auf die Warteliste.